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Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Was soll man eigentlich von einem evangelischen Pfarrer halten, der Dan Browns Schmöker 'Sakrileg' zu seinen Lieblingsbüchern zählt? Wobei es ja, streng genommen, zum einen nur die katholischen Kreise sind, in denen dieser vatikankritische Roman nicht besonders gelitten hat. Und außerdem sind protestantische Würdenträger wie Robert Stratmann bekanntlich sowieso darauf angewiesen, sich ständig in der Mitte der Gesellschaft zu positionieren, wozu dann eben auch Dinge gehören, die auf den ersten Blick mit Jesus, der Kirche und so nicht allzu viel zu tun haben. Zum Beispiel Karate. Aber auch das Internet und selbstverständlich eine Form der Eigendarstellung in selbigem, die sich möglichst nicht vom handelsüblichen Standard der Privatpräsenzen aus der Mitte der Gesellschaft unterscheiden soll.

 
Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich die Verantwortlichen der Schreinerei Schaden & Bollhalder im Laufe ihrer Geschäftstätigkeit schon eine ganze Reihe spöttischer Bemerkungen anhören müssen, die mit dem Nachnamen des zuerst genannten Inhabers zusammenhängen. Zum Beispiel dergestalt, welche Qualität denn von den "Schaden Handelsprodukten" zu erwarten sei. Oder gar dahingehend, dass derjenige, der den Schaden hat, jeder Beschreibung spottet. Billige Späße, an denen man sich nicht beteiligen sollte. Was auch nicht nötig ist. Schließlich spricht der firmeneigene Webauftritt völlig ausreichend für sich selbst.

 
"Glücklich ist, wer das Wesen der Dinge ergründen kann". Dieses Leitmotiv Matthias Sebulkes klingt zunächst zwar gut. Unter Umständen kann es jedoch auch Widerspruch provozieren. Schließlich gibt es zwischen Himmel und Erde auch Dinge, denen man partout nicht auf den Grund gehen will. Möglicherweise sogar im Zusammenhang mit einer Webpräsenz, auf der mit einer gewissen Aufdringlichkeit auf das o.g. Vergil-Zitat Bezug genommen wird.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Irgendwann hat Manfred Maronde nicht nur das erste Geld in die Hand bekommen, sondern sich dafür in Gestalt einer Dose mit Schraubverschluss, in der sich zuvor die Kopfschmerztabletten seiner Mutter befunden hatten, auch sogleich einen sicheren Aufbewahrungsort einfallen lassen, der gleichzeitig als Behältnis für die entsprechenden Buchführungsunterlagen geeignet war. Kurze Zeit später hat er sich dann bei der Verwaltung seiner Finanzen bereits von John Maynard Keynes inspirieren lassen, ist dann Bankkaufmann geworden, und man muss sich nicht wundern, dass er heute auf eine lange und von atemberaubenden Details nur so strotzende Historie seines privaten Finanzwesens zurückblicken kann. Trotzdem bleibt noch genug Zeit für Reisen, diverse Freizeitaktivitäten, Vereinsmitgliedschaften, Ehrenämter und insbesondere dafür, in der gebotenen Ausführlichkeit sowie mit statistischen Untersuchungen zu seinem Bücher- und Musiktonträgerkaufverhalten darüber im Internet zu berichten. Absolut faszinierend! Wie schafft der Mann das nur?

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 17.01.06